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SV Bergheim

Kindheitserinnerungen an den Langenberg

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Eine magische Anziehungskraft übte der Langenberg im Sommer wie im Winter auf uns Kinder aus. Der Hang beherrschte das Ortsbild im Nordwesten, er war sozusagen der Rahmen, der dem Dorf einen malerischen Hintergrund verlieh, bevor die heutige Bebauung stand. Der obere Rand des Berges bot darüber hinaus einen Weitblick nach Osten und Süden, der das Auge zu jeder Tages und auch Jahreszeit erfreute.

Kuhhirten am "Langenberg" um 1920

Im Sommer war es der trockene Hang, der zum Spielen aufforderte, von dem man sich herunter rollen (wargala) konnte. Im Ödland fühlten sich verschiedene Tierarten wohl. Die Grillen zirpten ihren Gesang, was uns Buben veranlasste, sie mittels eines langen Grashalmes aus ihren kleinen Erdbehausungen zu locken. In der Kiesgrube waren es die Eidechsen, die vergnüglich ihre Spiele trieben und sich auch rasch im dichten Gewächs des Huflattichs versteckten. Zwischendurch rekelte sich eine Ringelnatter auf den heißen Steinen. Nicht zuletzt reizte uns Buben, mit Mutproben die steile Wand der Kiesgrube zu durchsteigen, was nicht immer ganz ungefährlich war.

Im Sommer die Indianer...

Im Winter war es die Rodelbahn, die einfach ideale Voraussetzungen bot. Nach dem Zweiten Weltkrieg hielt auch bei uns das Skifahren seinen Einzug und die ältere Jugend befasste sich sogar mit dem Skispringen, wozu sich der Berg anbot. Mit viel Eigenleistung wurde in den 50iger Jahren eine Sprungschanze errichtet. Für den entsprechenden Anlauf wurde im dahinterliegenden Hochwald ein etwa sechs Meter hoher Turm errichtet, um für den entsprechenden Schwung zu sorgen.

Im Winter die Skispringer - Anlauf für die Schanze

Niemand hatte zu diesem Zeitpunkt das Geld und die Möglichkeit, den Wintersport in den nahen Alpen zu betreiben.

Ski und Rodel gut am "Langenberg"

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